Hausaufgabentipps

Hausaufgaben sinnvoll begleiten

Liebe Eltern, 

immer wieder ist zu hören und in den Medien zu lesen, dass die Begleitung der Hausaufgaben für Familien eine große Herausforderung darstellt. Wie Sie sich mit Ihrem Kind im positiven  Sinne den Hausaufgaben widmen, stelle ich Ihnen in den folgenden neun Punkten dar:

Neun Anregungen für die positive Hausaufgabenbegleitung:

Wie werden Sie als Eltern Kooperationspartner im Lernprozess Ihres Kindes? 

  1. Räumen Sie gemeinsam den Arbeitstisch auf!
    So verschwindet alles, was die Aufmerksamkeit ablenkt, aus dem direkten Umfeld.
  2. Prüfen Sie gemeinsam, unabhängig davon ob Ihr Kind in der OGS seine Hausaufgaben erledigt hat oder nicht, im Hausaufgabenheft, welche Aufgaben gestellt wurden.
  3. Das Kind wählt das Thema aus, mit dem es anfangen möchte. Hierzu kommen nur die Materialien auf den Tisch, die zum Thema benötigt werden.
  4. Lassen Sie sich nun erklären, wie Ihr Kind vorhat, diese Aufgabe(n) zu lösen. Wenn der Gedankengang Ihres Kindes Sie irritiert, lassen Sie sich erklären, wie es in der Schule besprochen worden ist. Bei unterschiedlichen Lösungsmöglichkeiten versuchen Sie ins Gespräch zu kommen. Sollte Ihr Kind nicht bereit sein, sich auf eine andere Sichtweise einzulassen, dann lassen Sie Ihr Kind arbeiten. Schreiben Sie eine Information ins Hausaufgabenheft. So hat die Lehrerin am nächsten Tag die Möglichkeit, auf Ihr Kind individuell einzugehen.
  5. Wenn Ihr Kind die Schritte der Aufgabenlösung klar benennen kann, dann lassen Sie es in Ruhe arbeiten.
  6. Nachdem das Kind fertig ist, schauen Sie, ob die Hausaufgaben des Faches vollständig sind. Hierbei verschaffen Sie sich einen Überblick, wie viele der Aufgaben richtig gelöst wurden.
  7. Gehen Sie davon aus, dass Ihr Kind versucht hat, die Hausaufgaben so gewissenhaft wie möglich zu erledigen. Deshalb loben Sie Ihr Kind für die vollendete Arbeit - unabhängig von falsch oder richtig gelösten Aufgaben.
  8. Vereinbaren Sie mit der Lehrerin und/oder Förderfachkraft, wie die Hausaufgaben kontrolliert werden sollen. Beziehen Sie auch Ihr KInd mit ein und handeln Sie wie vereinbart.
  9. Sollte nichts in der Schule vereinbart worden sein, besprechen Sie mit Ihrem Kind die Hausaufgabenkontrolle. Die Hausaufgabenkontrolle ist erst einmal nur ein Nachsehen und Kennzeichnen von falsch gelösten Aufgaben, beispielsweise beim Rechnen. Ob Ihr Kind diese Aufgaben noch einmal nachrechnet oder nicht hängt sicherlich auch von seiner Tagesform ab. Ist Ihr Kind allerdings dazu nicht mehr bereit, dann sollten Sie dies respektieren. Denn im weiteren Verlauf des Tages wird wahrscheinlich kein Lernzuwachs zu erwarten sein.

Wenn Sie weitere Fragen haben, nutzen Sie die Elternberatung an der Dr.-Adenauer-Schule.

Gutes Gelingen bei den Hausaufgaben wünscht Ihnen

Renate Elbert

Dipl.-Sozialpädagogin